Naturwunder unserer Erde

In der schnelllebigen Zeit, in der wir uns global um alles mögliche kümmern, nur nicht um die Natur und deren Schutz, wollen wir mit dieser Artikelserie den Schwerpunkt mehr auf die natürliche Schönheit legen.

Was genau als Naturwunder bezeichnet werden kann, ist vermutlich nicht pauschal zu beantworten. Für uns sind das Gebiete, Flüsse oder wiederkehrende Ereignisse, die nicht von Menschenhand geschaffen werden können.

Manchmal unterschätzen wir die kleinen, sowie die großen Dinge des Lebens. Ein Fluss im Nirgendwo scheint beispielsweise nicht sonderlich aufregend.

Inwiefern Wasser an Orten, die teilweise extrem lebensfeindlich sind, für eine große Artenvielfalt sorgt, wollen wir uns auch genauer ansehen.

Der Amazonas – Der wasserreichste Fluss der Erde

Ein besonders gutes Beispiel ist der Amazonas. Dieses Naturwunder sorgt nicht nur dafür, dass eine Vielzahl von Tieren täglich überleben können. Mit seiner schieren Größe und Wassermasse ist er der wasserreichste Fluss der Erde.

Im Regenwald, wo die Luftfeuchtigkeit auch auf über 70% steigen kann, ist dieser Fluss eine willkommene Abwechslung.

Aufgrund seiner Beschaffenheit und der nützlichen Wege, die er entlang fließt, zählt der Amazonas zu den wichtigsten Verkehrswegen in Südamerika. Er erstreckt sich quer durch Brasilien, sowie Venezuela, Kolumbien und sogar bis hin nach Bolivien, Franzözisch Guyana, Surinam und schlussendlich Peru.

Diese Strecke zeigt, wie enorm wichtig dieser Fluss nicht nur für die Tiere, sondern auch uns Menschen ist.
Sage und schreibe 206.000 Kubikmeter pro Sekunde führt der Amazonas. Das ist im Vergleich ca. 70 mal mehr, als der Rhein.

Obwohl ungefähr 2/3 der Erdoberfläche aus Wasser besteht, können wir es nur mit viel Aufwand zum Überleben nutzen.
20% des gesamten Süßwassers, welches wir auf der Erde haben, wird vom Amazonas geführt. Seinen Anfang hat das Flusssystem in den Andenquellen und endet in der Atlantikmündung.

Vom Anfang bis zum Ende, werden ca. 6.400 km zurückgelegt.
Das wäre dieselbe Strecke, wie von New York nach Rom.
Experten haben die Vermutung aufgestellt, dass die Wassermassen aus ungefähr 100.000 Nebenflüssen einfließen, was bedeuten würde, dass sich das Flusssystem durch den gesamten südamerikanischen Kontinent erstreckt.

Das Leben im Amazonas

Wie bereits angesprochen, bietet der Amazon vielen Landlebewesen eine sichere Trinkquelle. Wahrscheinlich noch viel wichtiger ist dabei die Tatsache, dass die Artenvielfalt, im Wasser, so groß ist, wie fast nirgendwo.

Durchschnittlich leben in den meisten Flüssen 150 Fischarten zusammen. Wie schon bei der Anzahl der Nebenflüsse, ist das Amazonasbecken hier mehr die Ausnahme, als die Regel.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass mehr als 2.200 verschiedene Fischarten ihr Unwesen treiben. Die Ziffer an unbekannten Arten, dürfte weit größer sein.

Einheimischen dient diese Vielfalt als Nahrungsquelle, die praktisch unersättlich ist.

Tourismus im Regenwald

Zugegeben, der Regenwald ist bei vielen Urlaubern nicht die primäre Wahl. Falls Sie jedoch in der Nähe sind, oder einfach mal etwas Neues ausprobieren wollen, lohnt sich ein Rundflug.
Aus der Vogelperspektive wird der Gesamteindruck erst deutlich.

Ein kleines Manko könnte der Preis sein. Reisen nach Brasilien sind generell ein wenig teurer. Im Vergleich dazu, was Sie als Urlauber für Eindrücke und Erfahrung bekommen, ist der Preis schon wieder günstig.

Je nachdem, wie lange Sie unterwegs sein wollen, fangen die Preise bei ungefähr 1.500€ an. Mit etwas Glück ist auch ein Schnäppchen zu finden.

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